Der jüngste Bericht von Amnesty International zum Israel-Gaza-Krieg könnte einseitiger nicht ausgefallen sein. Nur ist dies kein Zufall: Aus der einst geschätzten Organisation, die sich für aller Arten von Verbrechen gegen die Menschlichkeit eingesetzt hat, ist eine Waffe geworden, die man nach Belieben gegen jene Staaten, Parteien und Exponenten einsetzen kann, die politisch ins Offside gestellt werden sollen. Der Blick von AI auf die realen Geschehnisse in den Konfliktherden der Welt ist getrübt und vor allem auf dem links-grünen Auge blind. Damit sind in erster Linie jene Akteure gemeint, die ihre Ziele mit Gewalt durchsetzen wollen wie die Hamas vor 14 Monaten im Gazastreifen. Der brutale Angriff auf die israelischen Dörfer und Kibbuzim mit 1200 Toten jeglichen Alters und Geschlechts sowie die Geiselnahme von 250 Kindern, Jugendlichen und Erwachsenen haben die IDF (Armee) und die Geheimdienste überrascht, so dass es einige Tage dauerte, um die Gegenwehr zu organisieren. Mit Luftangriffen und einer Bodenoffensive wurden seither die Hamas-Terroristen dezimiert und einige ihrer Führer neutralisiert. Dass die Zivilbevölkerung in diesem Krieg die Leidtragenden sein würde, war von Anfang an klar. Während die IDF versuchten, die Menschen von den Kriegshandlungen fernzuhalten, benutzte die Hamas ihre Mitmenschen als menschliche Schutzschilde, auch in Spitälern, Schulen und Wohnhäusern. Entsprechend hoch sind die Verluste seit Kriegsbeginn.
Dafür einzig und allein Israel verantwortlich zu machen und ihm einen Genozid, einen Völkermord, vorzuwerfen, ist nicht nur sachlich falsch, sondern auch zutiefst antiisraelisch bzw. antisemitisch. Der Bericht von Amnesty International verkennt nicht nur die Schwere des Angriffs der Hamas auf israelischen Boden, sondern auch die Entwicklung der Kriegshandlungen, die aufgrund der immer noch andauernden Geiselhaft nicht beendet werden konnten. Diesem Umstand wird ebenso wenig Rechnung getragen wie der Tatsache, dass Israel inzwischen an 7 Fronten in einen existentiellen Verteidigungskrieg verstrickt ist. Statt diese Fakten entsprechend zu gewichten, schiebt man dem angegriffenen Land die Schuld zu. Schade, dass sich Amnesty International dafür hergibt und viel von seiner Glaubwürdigkeit verspielt. Genau wie die UNO, die EU und all jene Staaten, die Israel – das Opfer – kritisieren und die Täter in Schutz nehmen!
Shabbat Shalom
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