Internationaler Tag der Muttersprachen

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Am Don­ners­tag, den 21. Febru­ar 2019 fei­ert die UNESCO den Inter­na­tio­na­len Tag der Mut­ter­spra­chen. Seit 2001 wird die­ser Tag im Geden­ken an die Aus­ein­an­der­set­zun­gen mit Todes­op­fern in Paki­stan im Jah­re 1952 began­gen, nach­dem damals die von ledig­lich 3 Pro­zent der Paki­sta­ni gespro­che­ne Mut­ter­spra­che Urdu zur allei­ni­gen Amts­spra­che erklärt wur­de. Die Fol­ge war die Abspal­tung Ost­pa­ki­stans und die Grün­dung von Ban­gla­desch im Jah­re 1971. Der Tag soll uns aber auch dar­an erin­nern, dass von den heut­zu­ta­ge bekann­ten 7097 gespro­che­nen Spra­chen rund die Hälf­te in ihrer Exis­tenz als bedroht gel­ten. Wäh­rend die glo­ba­len Spra­chen wie Eng­lisch, Chi­ne­sisch oder Spa­nisch zule­gen, ster­ben jedes Jahr eini­ge von klei­nen Min­der­hei­ten gespro­che­ne Spra­chen end­gül­tig aus. Asi­en (32%) und Afri­ka (30%) gefolgt von Ozea­ni­en (19%) und Ame­ri­ka (15%) tei­len sich den Haupt­teil des Spra­chen­ku­chens auf. Für Euro­pa blei­ben hin­ge­gen nur noch gan­ze 4% übrig. Noch gibt es z.B. auf Papua-Neu­gui­nea 841 Spra­chen, die sich auf­grund der Abge­schie­den­heit und der Iso­la­ti­on jener Gemein­schaf­ten erhal­ten haben. Aber wie lan­ge noch?

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