FasziNation Israel

Nach einer zwei­wö­chi­gen Tour quer durch Isra­el durf­te ich ein­mal mehr fest­stel­len, wie gross und nach­hal­tig die Ein­drü­cke und Erleb­nis­se sind, die sich in zahl­rei­chen Kate­go­ri­en nie­der­schla­gen: Geo­gra­phie, Geschich­te, Kul­tur, Reli­gi­on, Poli­tik sowie nicht zuletzt in Umwelt und Natur. In ledig­lich vier­zehn Tagen erreicht man mit einem Miet­wa­gen von der Mit­tel­meer­küs­te aus (Tel Aviv) in ca. einer Stun­de die Haupt­stadt Jeru­sa­lem mit ihren zahl­lo­sen Sehens­wür­dig­kei­ten. Anschlies­send geht’s übli­cher­wei­se via Cae­s­area, Hai­fa und Akko zum See Gene­za­reth, der Wir­kungs­stät­te Jesu. Ein Aus­flug in den Golan ist pro­blem­los mög­lich, solan­ge die­se Regi­on von den Israe­lis kon­trol­liert wird, bevor man dann der öst­li­chen Gren­ze und damit dem Jor­dan ent­lang Rich­tung Süden fährt. Ein obli­ga­to­ri­scher Bade­halt am Toten Meer, dem tiefs­ten Punkt der Erde mit 424m unter dem Mee­res­spie­gel, gehört eben­so zur Rund­rei­se wie ein Besuch der ehe­ma­li­gen Fes­tung Masa­da, von Qum­ran oder der Davids­quel­le bei Ein Gedi. Die Fahrt süd­wärts durch die Wüs­te Negev ist kurz­wei­lig und die Stre­cke von 230km legt man ohne län­ge­ren Zwi­schen­halt in ca. drei Stun­den zurück. Aber selbst­ver­ständ­lich gibt es unter­wegs meh­re­re inter­es­san­te Natio­nal­parks, in denen man wan­dern kann. Eilat am Roten Meer ist ein eigent­li­cher Tou­ris­ten-Hot­spot, wo sich ein Hotel ans ande­re reiht. Da die Stadt aber auch in einer zoll­frei­en Zone liegt, gibt es unver­hält­nis­mäs­sig vie­le Shop­ping-Malls. Immer­hin kom­men die Freun­de der Unter­was­ser­welt auf ihre Kos­ten, sei es im Under­wa­ter Obser­vato­ry oder im Del­phi­na­ri­um. Der Weg zurück nach Tel Aviv führt noch­mals durch die Negev, wo sich ein Auf­ent­halt beim welt­gröss­ten Ero­si­ons­kra­ter Mitz­pe Ramon sehr lohnt. Hier befin­det man sich in einer eigent­li­chen Mond­land­schaft, in der man stun­den­lang zu Fuss unter­wegs sein kann.

Fazit der Tour: Isra­el bie­tet mit sei­ner Flä­che von rund 20000km2 (gera­de mal halb so gross wie die Schweiz) eine Fül­le an unter­schied­li­chen Facet­ten, wel­che m.E. die­ses Land zu einer ein­zig­ar­ti­gen Fas­zi­Na­ti­on machen!

Bild­quel­le: ICEJ

  1. Heinz

    Ist so. Isra­el ist im Mini­mum fas­Zi­Nie­rend als Land, Staat wie auch als eth­ni­sche und im wei­tes­ten Sinn reli­giö­se «Nati­on».

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