Die perfekte Welle

Der 20. Okto­ber brach­te der grü­nen Wel­le jenen Erfolg, der ihr in den letz­ten Wochen und Mona­ten vor­aus­ge­sagt wur­de. Der grü­ne Links­rutsch schlägt sich in Zah­len nie­der, wel­che sich nicht weg­dis­ku­tie­ren las­sen. Das Par­la­ment wird deut­lich grü­ner, der Natio­nal­rat zum einen, der Stän­de­rat zum ande­ren, obwohl dort noch nicht alle Sit­ze ver­ge­ben wor­den sind. Was lässt sich dar­aus für die Poli­tik der nächs­ten vier Jah­re sowie für die Bun­des­rats­wah­len her­aus­le­sen? Grün-sozia­le Anlie­gen wer­den es bestimmt ein­fa­cher haben, falls sich die Mit­te­par­tei­en auch nach den Wah­len an ihre Kli­ma­ver­spre­chun­gen hal­ten. Ob es für einen grü­nen Bun­des­rats­sitz reicht, ist trotz­dem frag­lich, müss­te die FDP doch einen ihrer bei­den Sit­ze her­ge­ben, und das ist kei­nes­falls selbst­ver­ständ­lich. Also hies­se es vier Jah­re war­ten, viel­leicht auch acht oder mehr. Das ist kei­ne Opti­on – die grü­ne Wel­le ist poli­tisch gese­hen die per­fek­te Wel­le, um kli­ma­po­li­tisch vor­wärts zu machen. Die For­de­rung nach einem grü­nen Bun­des­rat bzw. einer grü­nen Bun­des­rä­tin ist legi­tim, um den Wil­len des Stimm­vol­kes auch in der Bun­des­re­gie­rung abzu­bil­den. Es wird also bestimmt span­nen­de Wah­len geben im Dezem­ber!

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