Die fünfte Kraft ist grün!

Wenn man den Wahl­pro­gno­sen Glau­ben schen­ken will, so wird es bei den Wah­len vom 20. Okto­ber 2019 zu einem deut­li­chen Rutsch auf der Farb­ska­la unse­res Par­la­ments kom­men, und zwar in Rich­tung Grün. Das alles domi­nie­ren­de The­ma der letz­ten Wochen und Mona­te hin­ter­lässt nach­hal­ti­ge Spu­ren sowohl bei den Par­tei­en als auch beim Stimm­volk. Geschürt von den unzäh­li­gen Medi­en­be­rich­ten steht die Zukunft unse­res Pla­ne­ten, des Kli­mas, der Umwelt und deren Schutz im Mit­tel­punkt der poli­ti­schen Debat­te. Kei­ne ver­nünf­ti­ge Par­tei und kein Poli­ti­ker bzw. kei­ne Poli­ti­ke­rin, der/​die gewählt wer­den möch­te, kann die Dis­kus­si­on rund um den Kli­ma­schutz aus­ser Acht las­sen. Aber rei­ne Lip­pen­be­kennt­nis­se rei­chen nicht mehr aus, um vor allem die jun­gen Wähler*innen zu beru­hi­gen, zu besänf­ti­gen. Gefragt sind ver­bind­li­che Kli­ma­zie­le, wel­che unse­re Gesell­schaft nach­hal­tig in eine ener­gie­är­me­re Zukunft füh­ren, und zwar nicht erst in 100 oder 200 Jah­ren, son­dern in den kom­men­den zwei bis drei Jahr­zehn­ten.

Wenn also am 20. Okto­ber die grü­ne Wel­le über das Schwei­zer Par­la­ment her­ein­bre­chen wird, ist es eigent­lich offen­sicht­lich, dass ein Sitz im sie­ben­köp­fi­gen Bun­des­rat von einer Ver­tre­te­rin bzw. einem Ver­tre­ter aus dem grü­nen Spek­trum auf Kos­ten der FDP ein­ge­nom­men wer­den muss. Ansons­ten ris­kie­ren wir wie­der den glei­chen Effekt wie nach dem Super­gau in Fuku­shi­ma: Ein­mal gewählt, ver­schwin­den die grü­nen Ansin­nen umge­hend wie­der aus der DNA so man­cher Par­tei und so man­chem «homo poli­ti­cus»!

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